Betreiber VFC Plauen zieht positive Bilanz – vor dem Abbau muss die Eisfläche vollständig auftauen
Knapp 10.000 Besucher haben in der zweiten Saison die Eisbahn auf dem Plauener Topfmarkt genutzt. Mit dem Ende der Winterferien am 22. Februar 2026 ging auch der Betrieb zu Ende. Nun folgt der Abbau – sobald die rund zehn Zentimeter dicke Eisschicht vollständig abgetaut ist.
Vom Weihnachtsmarkt bis zum Ende der Winterferien
Seit dem 24. November 2025 konnten Besucher auf der etwa 250 Quadratmeter großen Eisfläche ihre Runden drehen. Wie bereits in der ersten Saison übernahm der VFC Plauen den Betrieb und kümmerte sich um die gastronomische Versorgung.
Zum Angebot gehörten mehrere Eisdiscos und Eisstockschießen. Neben zahlreichen Kindern nutzten auch Firmen, Mannschaften und Freundesgruppen die Eisbahn.
Insgesamt verzeichnete der VFC gegenüber der vorherigen Saison einen Besucherzuwachs. Die Verlängerung über den 4. Januar 2026 hinaus blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück. Dennoch fällt die Bilanz des Vereins insgesamt positiv aus.
Abbau ohne zusätzliche Abtauheizung
Bevor die Eisbahn abgebaut werden kann, muss das Eis vollständig auftauen. Aus Kostengründen verzichteten die Betreiber auf eine zusätzliche Abtauheizung.
Nach dem Abbau werden die technischen Komponenten bei Sponsoren eingelagert, die den VFC Plauen unterstützen.
Stadt sieht Beitrag zur Belebung der Innenstadt
Bürgermeister Tobias Kämpf bedankt sich beim VFC für den reibungslosen Betrieb zwischen November und Februar. Aus seiner Sicht hat das Zusammenspiel mit Weihnachtsmarkt, Wintermarkt und Winterdorf funktioniert und auch in den ruhigeren Monaten zur Belebung der Innenstadt beigetragen.
„Das echte Eis auf der Eisbahn hat sich als ein wesentlicher Pluspunkt unserer Eisbahn herausgestellt“, so Kämpf.
Er sieht die Eisbahn als etablierten Bestandteil des winterlichen Freizeitangebots und als attraktives Angebot für Familien, Kinder und Vereine.
Auswertung soll die dritte Saison vorbereiten
Beim VFC beginnt nun die Auswertung der vergangenen Saison. Ziel ist es, den Zuspruch weiter auszubauen und die Eisbahn im dritten Betriebsjahr noch erfolgreicher zu gestalten.
Die Marke von knapp 10.000 Besuchern soll dabei nach Angaben des Vereins auch für die kommende Saison als Orientierung dienen.